Aufruf zum Mutter*tag 2025:
Sagen, was ist #stattRosen #fordernstattfloskeln
Der sogenannte Muttertag soll der eine Tag im Jahr sein, an dem Mütter* sichtbar werden und ihre Sorgearbeit gewürdigt wird. Doch welche Lebenswelten und Erfahrungen werden dabei wirklich gesehen und welche bleiben unsichtbar? Welche Strukturen stützt diese Form der Anerkennung?
Wir finden: Die alltägliche Last, strukturelle Benachteiligung, Existenzängste, finanzielle Abhängigkeiten und Diskriminierungserfahrungen – kurz: das Politische und Feministische – werden an diesem Tag systematisch ausgeblendet.
Werde mit uns laut!
Weil Sorgearbeit und Benachteiligung von Müttern* im Patriarchat unsichtbar bleiben, laden wir dich ein, deine Stimme zu erheben:
- Sagen, was ist #stattRosen:
Schicke uns bis Ende Mai eine Sprachnachricht an 015755992695 (WhatsApp, Signal, Telegram). Ausschnitte nutzen wir anonym für Redebeiträge auf Demos. - Mutter*Tags-Karten:
Schreibe Karten mit deinen Erfahrungen und Forderungen. Teile ein Foto davon auf Instagram mit #stattrosen. - Triff uns:
Sonntag, 11. Mai, ab 14 Uhr auf der Hobrechtbrücke (zwischen Ohlauer- und Friedelstraße). Dort gibt’s Postkarten, Gespräche und mehr Infos.
Deine Erfahrungen zählen – mögliche Themen:
- Sorgearbeit: Was bedeutet es, täglich für Kinder zu sorgen? Wie wäre es, wenn diese Arbeit gemeinschaftlich getragen würde?
- Existenzsicherung: Wie lebst du mit finanzieller Unsicherheit? Was bedeuten Jobängste oder Behördenbriefe für deinen Alltag?
- Reproduktive Gerechtigkeit: Warst du schon mal schwanger und wolltest kein Elternteil werden? Wie war das z.B. beim Abbruch, der Beratung oder im Umfeld? Hast du Diskriminierung z.B. in der Geburtshilfe oder durch Ämter erlebt?
- Familienformen: Wie erlebst du das Leben in oder außerhalb der heteronormativen Kleinfamilie? Wie ist es, in einer queeren Familie oder alleinerziehend zu sein?
- Gewalt: Wie sicher fühlst du dich? War es leicht, Hilfe zu finden? Wie sind die Machtverhältnisse in deinen Beziehungen?
- Wohnraum: Kämpfst du mit Wohnungsproblemen? Was bedeutet die aktuelle Wohnungspolitik für deine Familie?
Mach mit – vor Ort oder online! Jede Stimme hilft, unsere Realitäten und Forderungen sichtbar zu machen!
Schaut gerne in unserem Glossar für weitere Erklärungen vorbei ! (Oben rechts oder hier: https://mutterschaftundfeminismus.com/glossar/