Mutter*tag 2026

Ein aktionsreicher Mutter*tag 2026 geht zu Ende. All die Scheinheiligkeit, das Unsichtbarmachen, Wegschauen, Feminismus als Nebenwiderspruch und Mackertum machen uns wütend und schweißen uns zusammen. Wir haben keinen Bock auf Rosen, Muttermythos und Sorgearbeit als vermeintlich „natürliche“ Aufgabe der weiblich sozialisierten oder gelesenen Eltern. Wir wollen Vielfalt, Menschlichkeit, Sichtbarkeit und so lange wir im Kapitalismus leben: Geld.
Alerta alerta antisexista!
Lest gerne mehr zu unseren Forderungen hier (ja, die Liste ist sehr wahrscheinlich unvollständig).
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Wir heben unseren doubleshot Espresso auf euch da draußen!

Alles ist scheiße teuer geworden!

Die Politik findet darauf nur billige Antworten.

Während Energie- und Immobilien-Firmen Rekordgewinne machen, frieren wir in kalten Wohnungen, die wir uns kaum noch leisten können. Während Lindner Luxuspartys schmeißt, reicht vielen von uns das Geld kaum für Windeln, Tampons oder frisches Gemüse. Während die Bundeswehr 100 Mrd. bekommt, heißt es Sparkurs für Krankenhäuser und Kiez-Arbeit. 

😡 Macht dich all das auch wütend? Fühlst du dich überfordert und allein gelassen? 

👉Dann komm vorbei: Am 4. März wollen wir zusammenkommen, Dampf ablassen und zeigen: Wir tragen ihre Krise nicht mehr! Unsere Antwort ist feministisch und solidarisch. 💜✊

#8M23

  • 📍Ort: Schierkerplatz/Körnerpark (Neukölln)
  • 🕚 Zeit: 4.3.23 ab 11 Uhr 

Es gibt Mitmach-Aktionen, Redebeiträge und einen Verschenkemarkt. 

Organisiert von: feminist*dialogues

Wir Frauen* sind besonders betroffen von einer Politik, die Profite über Grundbedürfnisse stellt. Viele von uns arbeiten in Berufen, die schlecht(er) bezahlt sind, in Teilzeit und mit der bitteren Aussicht auf mickrige Renten. Vor allem wir Frauen* kümmern uns um andere und haben deswegen weniger Zeit für bezahlte Arbeit. Besonders hart trifft die aktuelle Krise Alleinerziehende. Das heißt, dass auch viele Kinder in Armut leben. In einem der reichsten Länder der Welt.